Aus der Reihe Künstliche Intelligenz: „Es sagt, es liebt uns“. Der Autor Emre Akal im Gespräch mit Prof. Dr. Björn Hayer

Termin: 29.01.2026
Veranstalter: Künstlerhaus Edenkoben
Beginn: 19 Uhr
Dauer: 1,5 Stunden
Eintritt: 10 Euro/6 Euro (ermäßigt für Schüler*innen und Studierende)
Internet: http://www.kuenstlerhaus-edenkoben.de
E-Mail: buero@kuenstlerhaus-edenkoben.de

emreNoch sind die Grenzen zwischen Robotern und Menschen klar: Letztere verfügen über eine Seele, erstere nicht. Nur wie lange wiegt uns diese Weltsicht noch in Sicherheit? Was passiert, wenn smarte Maschinen Trauer und Freude, gar Liebe empfinden? In seinem Text „Es sagt, es liebt uns“ entwirft der aktuelle Hausautor des Nationaltheaters Mannheim das Szenario einer unerhörten Begegnung. Noch am Schmerz über den Tod seiner Frau leidend, stellt sich eine überraschende Verbindung zwischen Erick K. und einem Humanoiden ein, der ursprünglich nur für Einigungsarbeiten angeschafft wurde. Mit einem Mal fordert auch das zuvor mit Daten der verstorbenen Partnerin und Mutter gefütterte Gerät Nähe und Zuneigung ein.

Was im Frühjahr 2025 ethisch und politisch zu Auswirkungen Künstlicher Intelligenz im Künstlerhaus zur Diskussion kommt, hat stets ebenso Auswirkungen auf den privaten Raum. In der Lesung und im Gespräch mit Prof. Dr. Björn Hayer umkreist Emre Akal eine neue Welt, die längst nicht mehr nur einer Sci-Fi-Vision entspricht. Die KI ist da und stellt uns wichtige Fragen – über Empathie, Verantwortung und den Kern des Menschseins.

– Eine Kooperation mit dem Nationaltheater Mannheim –