Protestantische Kirche, Ludwigsplatz

An Stelle der 1439-58 erbauten „Sankt Laurentiuskirche“ wurde 1739/40 die „reformierte“ Kirche neu erbaut (seit 1819 „protestantisch“).

Von der spätmittelalterlichen Kirche steht noch der untere Teil des Turms mit Normalmaß „Edenkobener Holzklafter“, von 1724.
1844 wurde der Turm mit einer umlaufenden Galerie versehen und um eine weitere Glockenstube und den achteckigen Aufbau erhöht. 1868 erfolgte der Einbau der Turmuhr.
Das barocke Kirchenschiff bietet Platz für 1000 Menschen.
Besonderheiten sind die 41 Gemälde mit biblischen Szenen an den Emporenbrüstungen, das Grabmal der Reichfreiyn Anna Regina Keßlerin von Sarmsheim von 1715, die „Niederhöfer-Kanzel“ von 1741, und die „Hartung-Orgel“ von 1754.

Protestantische Kirche, Ludwigsplatz